an der Gesamtschule und an beruflichen Schulen.
Schulleitungsteams und Schüerteams (TKM)
Freinet-Pädagogik
Aus der Arbeit an Gesamtschulen sind derzeit drei Modelle bekannt, zwischen denen es natürlich auch Mischformen gibt. Sie entstanden Mitte der 70er Jahre an der GE Köln Holweide aus der pädagogischen Arbeit und sind an vielen Schulen in mehreren Bundesländern zu finden.
Die KollegInnen eines Jahrgangs bilden ein Team und bestreiten den Unterricht im ganzen Jahrgang. Die Praxis zeigt, daß in 6-zügigen Gesamtschulen einem Jahrgangsteam ca 15 KollegInnen angehören: 12 KlassenlehrerInnen und KlassenlehrerstellverteterInnen sowie 3 LehrerInnen. die das Team ergänzen: Sei es mit einer fehlenden Fakultas oder mit Spezialwissen in Unterrichtsmethoden, Sozialformen oder sonstigen besonderen pädagogischen Fähigkeiten.
In 4-zügigen Gesamtschulen sind die Jahrgangsteams entsprechend kleiner.
Bevorzugt an 6-zügigen Gesamtschulen eingesetzt, werden immer drei Klassen einem Lehrerteam zugeordnet. Das sind 6 KlassenlehrerInnen und KlassenlehrerstellverteterInnen, sowie zwei bis drei ErgänzungslehrerInnen. Diese Teams sind im Rahmen des Schulprogramms selbständig und selbstverantwortlich in ihrer methodischen und pädagogischen Arbeit. da die Teams möglichst den ganzen Unterricht bestreiten, gibt es kaum Überschneidungen im Stundenplan mit anderen Teams. Unterrichtsgänge, Projektphasen, Klassenfahrten können so fast unabhängig vom Rest der Schule stattfinden.
Bevorzugt an 4-zügigen Gesamtschulen eingesetzt, werden immer 2 Klassen einem Leherteam zugeordnet. Zu den 4 LehrerInnen, die die Klassenleitungen übernehmen kommen ein bis zwei ErgänzungslehrerInnen.
Im Bereich der beruflichen Schulen gibt es auch Teamarbeit. Dort sind der Ursprung Überlegungen Gedanken zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung. Da berufliche Schulen ganz anders organisiert sind, sind die Team-Modelle auch anders gestrickt. Es gibt dort in den unterschiedlichen Bildungsgängen feste Lehrerteams, die füdie Ausbildung der SchülerInnen während der drei bis dreieinhalb Ausbildungsjahre zuständig sind.
Eine Teamschule ist eigentlich erst dann eine Teamschule, wenn sie auch von einer Schulleitung geleitet wird, die sich als Team versteht und auch so zusammenarbeitet. Das Institut für Teamarbeit hat Erfahrungen in der Fortbildung von Schulleitungen zu arbeitsfähigen Teams.
Auch für Schüler ist Teamarbeit nicht nur möglich, sondern wird von der Wirtschaft dringend gefordert. Lang erprobt ist hier das Team-Kleingruppen-Modell (TKM) der Gesamtschule Köln Holweide. Dort wurde auch ein ausführliches "Tischgruppentraining" dazu entwickelt.
Speziell die Freinet-Pädagogik hat Methoden und Verfahren anzubieten, wie aus SchülerInnengruppen funktionierende Teams werden und wie die LehrerIn ihre neue Rolle wahrnemen kann. Auf den einschlägigen Fortbildungen für Primarstufe sowie für Sek I und Sek II wird - learning by doing - danach gearbeitet.