Teamfähigkeit
Kooperation mit Kollegen, Schülern und Eltern, aber auch der aktive Umgang mit der Bildungsverwaltung
Konfliktfähigkeit und Risikobereitschaft
im kulturellen und sozielen Umfeld
Aktive Auseinandersetzung mit Vertretern anderer Fächer, ausserschulischer lebensbereiche und besonders auch mit den Schülern
Sensibilität
für entwicklungsinteressen und Sensibilität für notwendige didaktische Angebote
Besonderer Schwerpunt: Orientierungsstufe
Besonders die Teamfähigkeit der LehrerInnen stellte sich als besondere Herausforderung heraus. Ohne flankierende Massnahmen war sie nicht zu erreichen.
Wichtig waren:
Zeitgefässe im Wochenablauf, ohne die keine Teams zusammengebracht werden können, die auch als Arbeitszeit bezahlt werden, ohne die Teamarbeit zum Postulat wird und auch gutgesinnte lähmt
Entscheidungsbefugnis, ohne die die Abhängigkeit des Kollegiums festgeschrieben wird. Gemeint ist nicht die methodische oder pädagogische Freiheit im Klassenraum. Oft genug ist die Projektmethode in eine dürre Projektwoche verbannt, die obendrein als Feigenblatt dient, weil im Regelunterricht eben nichts verändert wird, werden kann - aus organisatorischen Zwängen. Der pädagogische Gesamtimpuls der Schule ist Null, weil sich alle (urgerichteten) Einzelimpulse gegeneinander aufheben.
Entscheidungsbefugnis auch auf administrativer Ebene zur Planung eigener Fortbildung, zu innovativer Unruhe, mit dem Ziel das Schulhaus zu einem wirkungsvollen Lernort zu gestalten, statt eine reibungslos funktionierende Schule zu präsentieren.
Vgl. Seminarpapier von Elmar Oswald: Eine neue Schule entwerfen - Entwicklungsgeschichte der schulreform der Stadt Basel