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Little Commonwealth

'Der amerikanische Erzieher Homer Lane gründete zwei Kinderrepubliken73 , zunächst 1907 die Ford Republic bei Detroit, die etwa dem Konzept der Junior Republic folgte. Dann übernahm er (in abgewandelter Form) die Psychoanalyse und gründete 1913 in England das Little Commonwealth, mit dem er etwa zur Zeit des Ersten Weltkrieges in England ein sehr bekannter und angesehener Erziehungsreformer wurde. Er fand in Großbritannien eine Anzahl von Nachfolgern, weshalb dort wohl (bis heute) die größte Zahl selbstregierter Kinderrepubliken existiert. Die bekannteste unter ihnen ist die von Lanes engem Freund und Schüler A. S. Neill gegründete Summerhill-School. In Deutschland blieben Lane, seine Theorie und sein Werk unbekannt, obwohl Neill ihn häufig erwähnte.'

Quelle: Kamp, Martin: Kinderrepubliken, Opladen, 1995(1), S. 105ff