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ReformpädagogInnen

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FGHIJ
Ferm
Ferrière
Ferrer
Flexner
Freinet
Freire
Fröbel
Froehlicher
Furtmüller
Gansberg
Gaudig
Geheeb
Giffei
Glöckel
Götze
Greil
Grundtvig
Hahn
Hilker
Hinton
Isaacs
Jeffreys
Jensen
Jöde
Johnson
Junge


  • Elizabeth Byrne Ferm
    Elizabeth Byrne Ferm (1867 - 1944), amerikanische Reformpädagogin: Mädchenbildung, Anarchistin.

  • Adolphe Ferrière
    Adolphe Ferrière (1879 - 1960), schweizer Reformpädagoge. Tatschule

  • Francesc Ferrer i Guàrdia
    Francesc Ferrer i Guàrdia (1859 - 1909) spanischer Reformpädagoge, gründete die Reformschule 'Escuela Moderna'

  • Abraham Flexner
    Abraham Flexner (1866 - 1959) amerikanischer Reformpädagoge, gründete mehrere Reformschulen: Die Flexner-School (1890 - 1904) - seine Pädagogik war streng schülerzentriert ohne die üblichen Regeln, Tests und Berichte - und später nach Aufenthalten u.a. in Europa, auch Berlin und Heidelbarg, die Lincoln-School (1917 - 1940). Sein Konzept für diese Schule: kleine Klassen, persönliche Beziehungen und praktischen Unterricht.

  • Élise Freinet (1898 - 1983)
  • Célestin Freinet (1896 - 1966)
    Célestin Freinet, französischer Reformpädagoge, der - beeindruckt von deutschen Reformschulen in Hamburg (1922) - seine Pädagogik entwickelte: Erkundungen (1923), Freie Texte und Druckerei (1924), Klassenkorrespondenz (1925), ... .
    1935 eröffnete er mit seiner Frau Élise Freinet eine Schule mit Internat in Vence: die Ecole Moderne. Sein Leitsatz: "Den Kindern das Wort geben!". Der Beitrag von Élise war nicht nur die Integration des künstlerischen Ausdrucks in die Freinet-Pädagogik, sie leitete auch die Schule mit Célestin Freinet gemeinsam, war für Célestin ein ebenbürtiger Diskussionspartner.

  • Paulo Freire
    Paulo Freire ( 1921-1997 ), brasilianischer Reformpädagoge, entwickelte seine 'Pädagogik der Unterdrückten' gegen das 'Bankiers-Konzept' in der Bildung: Menschen durch Konditionierung in herrschende Machtzusammenhänge einzupassen. Für Freire war Bildung die Aufgabe, die Wirklichkeit als Problem zu untersuchen und Lösungswege zu erarbeiten. Lehrer und Schüler entdecken gemeinsam die Welt als Welt, die von ihnen in ihrem Sinn selbst mitgestaltet werden kann.

  • Friedrich Fröbel
    Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782 - 1852), deutscher Reformpädagoge, gründet schon 1816 die 'Allgemeine deutsche Erziehungsanstalt', in der viele Elemente der reformpädagogischen Landerziehungsheime vorweggenommen werden. Mit Entschiedenheit wehrte er sich dagegen, das Spiel der Kinder als 'Spielerei' oder 'Müßiggang' abzuwerten. Spiel ist die 'freitätige Darstellung des Inneren, die Darstellung des Inneren aus Notwendigkeit und Bedürfnis des Inneren selbst'. Im Spiel schaut das Kind die Welt an, begreift sie handelnd und sprachlich, und lernt damit sie zu gestalten.

  • Francis M. Froelicher
    Francis M. Froelicher (1880 - 1951), amerikanischer Pädagoge, erster Direktor der von Elizabeth Sage Hare 1929 gegründeten Fountain Valley School in Colorado.

  • Carl Furtmüller
    Carl Furtmüller (1880 - 1951), österreichischer Pädagoge und Psychologe, der in der Wiener Schulreform mitarbeitete.

  • Fritz Gansberg
    Fritz Gansberg (1871 - 1950), deutscher Reformpädagoge. Sein Ziel war, die Schule humaner und gesellschaftsrelevanter zu gestalten. Durch selbstbestimmte Verantwortlichkeit aller sollte das Leben demokratischer und menschenwürdiger werden.

  • Hugo Gaudig
    Hugo Gaudig ( 1860 - 1923), deutscher Reformpädagoge. Bedeutender Vertreter der Arbeitsschulbewegung

  • Edith Geheeb-Cassirer (1885 - 1982)
  • Paul Geheeb (1879 - 1961)
    Deutsche Reformpädagogen, Edith und Paul Geheeb emigierten 1934 in die Schweiz. Gründung der Odenwaldschule (DE) und der L'École Humanitee (CH).

  • Herbert Giffei
    Herbert Giffei (1908 - 19??), deutscher Reformpädagoge, war mit M. Luserke befreundet und betreute dessen Nachlass und gab das unvollendete Buch von Luserke kommentiert heraus. Von 1954 bis 1973 integrierte er in Hamburg am Waldörfer Gymnasium Luserksche Theaterideen in den allgemeinbildenden Unterricht.

  • Otto Glöckel
    Otto Glöckel (1874-1935) - ab 1892 als Volksschullehrer tätig, ab 1907 - 1918 Reichsrat, 1918 - 1920 Unterstaatssekretär für Unterricht, 1922 - 1934 Geschäftsführender Präsident des Wiener Stadtschulrates, 1934 wurde er von dem Austrofaschistischen Ständestaatsregime inhaftiert. Er überlebte die Haftzeit nur wenige Monate.

  • Carl Götze
    Carl Götze (1865-1947) - 1919 Leiter der Versuchsschule Telemannstraß:e 10, Hamburg, 1921 Leiter - Oberschulrat - des Hamburger Volksschulwesens bis 1930. Carl Götze gehörte zu den Begründern der Kunsterziehungsbewegung.

  • Max Greil
    Max Richard Greil (1877-1939) verantwortete als thüringischer Minister für Volksbildung die sog. 'Greilsche Schulreform', die die thürigische Einheitsschule ermöglichte.

  • Nikolai Frederik Severin Grundtvig
    Nikolai Frederik Severin Grundtvig (1869 - 1940), Begründer nichtstaatlichen Volkshochschulen in Dänemark

  • Kurt Hahn
    Kurt Hahn (1886 - 1974), deutscher Reformpädagoge, der 'Vater der Erlebnispädagogik' gründete u.a. das Landerziehungsheim 'Salem' (Deutschland), 'Gordonston' (England), den 'Outward Bound. 1929 formulierte er Erziehungsleitsätze, die 'Säulen von Salem': (z.B.) 'Gib Kindern die Chance, sich selbst zu entdecken.' Er plädierte dafür, Kindern wirkliche Aufgaben und Verantwortung zu übertragen. Im Frühjahr 1933 wurde er von den Nationalsozialisten verhaftet und war vom 11. bis 16. März in 'Schutzhaft'. Die Freilassung erfolgte durch die direkte Intervention des britischen Premierminister Ramsay MacDonald und des Markgrafen von Baden. Hahn emigrierte im Juli 1933 nach Schottland.

  • Franz Hilker
    Franz Hilker (1881 - 1969), deutscher Reformpädagoge. Ab 1923 war er Oberschulrat in Thüringen. 1925 wurde er an das Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht berufen und war dort von 1930 bis 1933 geschäftsführender Leiter. 1932 wurde er Mitglied der Völkerbunds-Kommission für geistige Zusammenarbeit. 1933 wurde er aus allen Ämtern entlassen.

  • Carmelita Hinton
    Carmelita Hinton (1890 - 1983), amerikanische Reformpädagogin. Sie gründete 1935 die Putney School in Vermont.

  • Susan Jsaacs
    Susan Sutherland Isaacs (1885­1948) , englische Reformpädagogin, gründete 1924 die Malting House School.

  • Adolf Jensen
    Adolf Jensen (1878 - 1965), deutscher Reformpädagoge aus Hamburg aus dem Umfeld Alfred Lichtwarks, ab 1920 Rektor der Volksschule an der Rütlistraße in Berlin, Neuköln. Sein Schwerpunkt war die freigestaltete schöpferische Arbeit in den Bereiche Literatur, Musik, Malen, Zeichnen, Werken und der Erlebnisaufsatz-Unterricht. Ihm ging es vor allem darum, die Kinder zum Ausdruck ihres eigenen Erlebens zu bringen.

  • J. G. Jeffreys
    J. G. Jeffreys (1893 ­ 19??), englischer Reformpädagoge, gründete 1928 die Bryanston School.

  • Fritz Jöde
    Fritz Jöde (1887 ­ 1970), deutscher Reformpädagoge, Begründer der Wendeschule in Hamburg, verließ diese 1920 und gründete das Schulheim Wendehof, scheiterte aber damit. Wurde dann Prof für Kirchen- und Schulmusik in Berlin, 1935 aller Ämter enthoben. Einige seiner Schriften wurden verboten. 1940 erhielt er eine Anstellung am Mozarteum in Salzburg und war NSDAP-Mitglied, ab 1947 Prof. an der Hochschule für Musik in Hamburg.

  • Marietta Johnson
    Marietta Johnson (1864 - 1938), amerikanische Reformpädagogin, gründete 1907 in Alabama einen Kindergarten die School of Organic Education und zählte zu den Gründungsmitgliedern der Progressive Education Association (P.E.A.).

  • Friedrich Junge
    Friedrich Junge (1832 - 1905), deutscher Reformpädagoge, sein Hauptwerk waren Ideen zur Reform des naturwissenschaftlichen Unterrichts