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Autor Beitrag
Thema: Fragen zum offenen Unterricht
Eovyn

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15.06.2009 13:31 Forum: offener Unterricht

Hi Chris,

das wollte ich auch keinesfalls unterstellen. Ich hatte nur spekuliert, dass man als Mann evt. eine andere Sicht dazu haben könnte.

LG, Eovyn

Thema: Schulen mit geöffnetem Unterricht
Eovyn

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Achtung Seminarswechsel 15.06.2009 13:28 Forum: offener Unterricht

Hi Himi,

Dein letzter Beitrag ist zwar schon etwas her, aber dennoch wollte ich Dir davon abraten, ans Siegburger Seminar zu wechseln. Ich komme ursprünglich aus der Region und was ich bisher von dem Seminar gehört habe, ist nicht so berauschend. Von Mobbing unter den Anwärtern bis hin zu Androhung von Disziüplanrmaßnahmen, wenn man sich nicht hundertprozentig unterordnet.

Natürlich sind das letztlich nur Einzelfälle/ Erfahrungen, die nicht jeder machen muss. Lass es Dir einfach noch einmal durch den Kopf gehen, sofern noch Zeit ist.

LG, Eovyn

Thema: Fragen zum offenen Unterricht
Eovyn

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Sicherheit 14.06.2009 13:50 Forum: offener Unterricht

Hi Chris,

verstehe, was Du meinst. Nur...ich möchte mal Kinder haben und die nicht aus beruflichen Gründen schon mit einem Jahr in fremde Hände geben müssen. Das lässt sich auf dem freien Arbeitsmarkt kaum unter einen Hut bekommen. Als Mann mag man des evt. anders sehen...ich weiß es nicht.
In Bezug auf Dein Zitat: Vielleicht bin ich da auch biographisch zu sehr vorgeprägt?! Zumindest kann ich von mir nicht behaupten, evt. zu sicher gelebt zu haben. Aber das geht jetzt in eine Richtung, die an dieser Stelle zu weit führen würde.

LG, Eovyn

Thema: Fragen zum offenen Unterricht
Eovyn

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freie oder staatliche Schule 14.06.2009 09:47 Forum: offener Unterricht

Eine Hospitation wäre durchaus sehr interessant, aber da befürchte ich, fehlt mir die Zeit. Im Oktober/ November habe ich meine letzten Prüfungen, dann ziehe ich erst einmal um und im Februar beginnt ja mein Referendariat. Ich denke, dass das recht knapp sein wird. Aber welche Schulen kennst Du denn im Ruhrgebiet?

Im Zusammenhang mit dem finanziellen Aspekt ist für mich die Tatsache, auf die Verbeamtung verzichten zu müssen, noch ausschlaggebender. Mal abgesehen davon, dass ich gerne Sicherheiten habe, lässt sich das einfach mit einer Familie besser vereinbaren. Da muss ich dann schon so ehrlich sein und sagen, dass mir das doch wichtiger ist. Aber das ist ein ganz anderes Thema...

Ich denke aber, dass ich offene Unterrichtsformen durchaus im Kunstunterricht realisieren kann. Die Schulen sind da in der Regel recht aufgeschlossen für, um Kunst auch mal von dem Ruf des stupiden Bildermalens wegzubekommen. Da hatte ich auch sehr positive Rückmeldungen auf meine Experimentalreihe die ich im Rahmen meiner Examensarbeit erprobt habe. Darüber hinaus hoffe ich einfach, dass ich meine beiden Fächer auch öfter mal verbinden kann, was sich meines Erachtens auch gut anbietet.

Wie ist das eigentlich mit den Abschlüssen an einer freien Schule...werden die staatlich anerkannt?

LG, Eovyn

Thema: Fragen zum offenen Unterricht
Eovyn

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Lampe Versuch erfolgreich 13.06.2009 16:23 Forum: offener Unterricht

Hi Chris,

bitte um Nachsicht und Geduld...da ich mich ja erst seit einigen Wochen intensiver mit dem Thema auseinandersetze, war ich mir nicht sicher, auch die richtigen Schlüsse zwischen den Zeilen zu ziehen. smile

Dann läuft es also faktisch doch darauf hinaus: entweder an einer Freien Schule unterrichten oder offener Unterricht als "Bonbon für zwischendurch"...zumindest in der Sek.I+II...
Eigentlich schade und ernüchternd. Nicht nur, dass sich die Reformpädagogik schon seit Jahrzenhten zu etablieren versucht, sie hat ja auch eine durchaus fundierte Basis die leider seitens der Bildungspolitik immer wieder unter den Tisch gekehrt wird.

Bin mal gespannt, inwieweit das am Dienstag in meiner Prüfung zur Sprache kommt, aber vermutlich verliert man sich dann eh wieder im Theoretischen...aber noch drei Prüfungen bis Oktober, dann sei das auch geschafft...

LG, Eovyn

Thema: Fragen zum offenen Unterricht
Eovyn

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Bewertung und Zentralisierung 12.06.2009 09:19 Forum: offener Unterricht

Hallo Chris,

danke für die schnelle Rückmeldung!

Ich stimme Deinen Ausführungen vollkommen zu, jedoch beantworten sie nicht unbedingt meine Frage. Sicherlich ist es nach dem regulären Lehrplan schon kaum möglich, die Schüler alle auf Level zu bekommen. Aber zum einen haben wir nun die Kernlehrpläne, wo klare Kompetenzen formuliert werden, wir haben die zentralen Vergleichsprüfungen und wir haben auch die verkürzte Schulzeit am Gymnasium. Das diese Entwicklung individuellen Lernprozessen nicht zuträglich ist, ist mir völlig klar. Nur, wenn es schon nach dem regulären Unterricht sehr schwer ist, wie soll das dann im offenen Unterricht funktionieren? Oder wird da schulintern bei den Lernstandserhebungen etc. so gemogelt, dass nur nach außen der Anschein von Vergleichbarkeit erweckt wird? Wundern würde es mich nicht, zumal es ja auch an manchen sog. innovativen Schulen nicht viel anders läuft...was Peschel ja auch kritisiert.

Zum Bulimielernen: Ich glaube, das ich das jetzt noch extreme praktiziere, als zur Schulzeit. Der einziege Unterschied ist, dass es jetzt doch ein Stück weit interessenbezogen ist, aber dafür unterliegt man leider auch etwas der Willkür mancher Dozenten...meine Erfahrung zumindest.

LG, Eovyn

Thema: Fragen zum offenen Unterricht
Eovyn

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Fragen zum offenen Unterricht 11.06.2009 16:54 Forum: offener Unterricht

Hallo zusammen,

ich befinde mich ebenfalls im Entspurt meines Examens und habe nächste Woche eine Prüfung zum Thema offener Unterricht bzw. alternative Unterrichtsformen in Erziehungswissenschaft.

Mich beschäftigen insbesondere noch zwei Fragen:
1. Auch wenn einem der offene Unterricht in seiner reinen Form hauptsächlich in der Grundschule begegnet, lassen sich Varianten wie die Freinet-Pädagogik oder auch der Reisetagebuchunterricht nach Ruf/ Gallin bestimmt auch an der weiterführenden Schule praktizieren. Das die Schüler mitunter wild am pubertieren sind, ist die eine Sache. Das finde ich persönlich jetzt aber noch nicht einmal so problematisch. Die Umsetzung ist wahrscheinlich auch aus dem Grund nicht ganz unproblematisch sein, da die Schüler das Prinzip von Unterricht meist nicht gewohnt sind. Darüber hinaus frage ich mich aber immer wieder, wie sich das gerade in den letzten Jahren mit der Zentralisierung des Schulsystems vereinbaren lässt. Wie will man den Unterricht wirklich offen gestalten, wenn in regelmäßigen Abständen Lernstandserhebungen und zentrale Abschlussprüfungen stattfinden, bei denen klare Kompetenzen und Qualifikationen im Vordergrund stehen und die Schüler schlichtweg auf einem Level sein müssen?

2. Alternativ zu Peschel habe ich mich mit Kriegers Ausführungen zum offenen Unterricht befasst. Er sagt ja, dass durch den offenen Unterricht die Schüler langsam an notenrelevante Leistungsnormen herangeführt werden sollen und schlägt drei verschiedene Normen für die Bewertung vor. Bauer hingegen, der sich mit dem offenen Unterricht in der Sek. I auseinandergesetzt hat, sieht diesen ja dort eher als Bonbon und schlägt eine Bewertung vor, die recht nahe an der bisher üblichen orientiert ist. Wie sieht Peschel das? Grundsätzlich könnte ich mir vorstellen, das er von einer Bewertung im klassischen Sinne eher absieht, aber ganz darauf verzichten kann man doch auch nicht, da die Schüler ja auch eine Rückmeldung haben wollen? Oder orientiert er sich da eher an der Freinet-Pädagogik und einer Benotung in Form von Leistungskurven?

Vielen Dank schon mal für Rückmeldungen!

LG, Eovyn

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