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Autor Beitrag
Thema: wenn die Beiträge für den Kreis zu viel werden...
Glühwürmchen

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31.12.2016 12:44 Forum: offener Unterricht

Hallo Jürgen,

vielen Dank für deine Antwort! Es freut mich sehr, dass du dich meldest :-)

Die Idee mit der Liste ohne Namen finde ich super! So werden die Kinder zu "neugierig machenden" Überschriften bei ihren Geschichten angeregt und die Auswahl erfolgt nicht ausschließlich über die Beliebtheit der Kinder.

Vielleicht könnte ich in der Klasse dann den Kompromiss anregen: jeden Tag zwei Themen, eines davon wählt die Klasse und eines kommt nach "Anmeldedatum - älteste zuerst" dran...
Die Auswahlkriterien komplett der Klasse zu überlassen, ist auch was - vielleicht möchten ja nicht alle den Vortrag hören und arbeiten lieber weiter?

Ich werde mal abwarten müssen. Ich habe heuer eine sehr anstrengende erste Klasse an einer sehr leistungsorientierten Regelschule. Bisher arbeiten die Kinder nur extrem kurze Zeit konzentriert, machen viel Quatsch und streiten viel. Ich kann mir richtig offenen Unterricht gar nicht mehr vorstellen :-(
Aber wir machen kleine Fortschritte :-)

Liebe Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Thema: wenn die Beiträge für den Kreis zu viel werden...
Glühwürmchen

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wenn die Beiträge für den Kreis zu viel werden... 26.05.2016 14:43 Forum: offener Unterricht

Hallo zusammen,

ich bin Mitten im Offenen Unterricht angelangt großes Grinsen
Deutsch und HSU laufen bereits in großen Teilen offen.
Mathe möchte ich nächstes Schuljahr auch endlich weiter öffnen. Bisher gab es ein Arbeitsheft, in dem die Kinder frei arbeiten durften. Für nächstes Jahr möchte ich Peschels Matheforscherbuch ausprobieren. Freude

Doch ein "Problem" habe ich: Meine Schüler überschlagen sich damit, Beiträge im Sitzkreis vorstellen zu dürfen. Ich habe eine Liste mit Kindern, die eine Geschichtenkonferenz machen möchten, die bis Juli geht. Dann noch die Vorträge in HSU... Wir könnten stundenlang im Sitzkreis sitzen und Geschichten und Vorträge hören!

Das freut mich natürlich riesig, weil es zeigt, dass die Kinder gerne "arbeiten", sich gerne mitteilen und freiwillig lernen.

Ich habe nun die Beiträge auf zwei Geschichten und zwei Vorträge pro Tag eingeschränkt. Aber das finde ich eigentlich auch blöd, dass es lange Wartelisten geben muss. Und: manche Vorträge dauern tatsächlich eine Schulstunde, wenn man die Fragen der Mitschüler mit einrechnet.

Da bleibt nur noch wenig Zeit, damit jeder selber an seinen Sachen arbeiten kann. Und das wiederum gefällt mir gar nicht...

Wie macht ihr das?
Habt ihr auch so viele Beiträge oder ist das klassenspezifisch?
Habt ihr Tipps für mich?

Viele Grüße,
Glühwürmchen smile

Thema: ... und wenn die Kinder noch nicht lesen und schreiben können?
Glühwürmchen

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02.04.2014 08:24 Forum: offener Unterricht

30 Kinder!? Wahnsinn! Wusste gar nicht, dass es so große Klassenstärken noch geben darf. Kein Wunder, dass du viele Nerven brauchst.

Ich wünsch dir ganz viel Kraft und Energie <3

Bei uns (Bayern) wird glaub ich bei 28 geteilt. Ich hab zum Glück nur 20 Kinder, da kann ich mich relativ gut um einzelne kümmern. Trotzdem habe ich oft den Eindruck nicht "hinterher zu kommen". Ich hätte gerne mehr Zeit, die Arbeiten meiner Kinder individuell zu besprechen. Das "wirkt" immer besser als ein Eintrag unter dem Heft, hab ich die Erfahrung gemacht. Aber ich komm in der Freiarbeit nie zu allen - und meistens leider immer zu den gleichen "Kandidaten"... Koop-Stunde mit einer Kollegin wäre toll. Davon träume ich ein bisschen Augen rollen

Ich glaube, ich sollte mich trauen, auch die Arbeitshefte zu öffnen. Da gebe ich momentan immer noch auf, was zu tun ist. Ist halt auch leichter zu korrigieren, wenn jeder die gleiche Seite bearbeitet hat Zunge raus
Ansonsten beginne ich gerade mit Buchvorstellungen und Schreibkonferenzen. Bisher freiwillig, aber vielleicht sollte ich auch - wie du - einen Zeitraum vorgeben, mit dem Kind besprechen, was es vorhat, und Termine ausmachen...
Und unseren Morgenkreis zu einem "Das nehme ich mir vor"-, Reflexions- und Ergebnispräsentations-Runde erweitern...
Ideen hätt ich schon mittlerweile, nur eben auch nicht genug Zeit. Und... und... und... Ne Ganztagsschule wäre toll für alle meine Ideen Augen rollen

Alles Liebe!

Thema: ... und wenn die Kinder noch nicht lesen und schreiben können?
Glühwürmchen

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24.03.2014 21:48 Forum: offener Unterricht

Hey, schön von dir zu hören!

Ich habe immer mehr freie Phasen, kann aber nicht behaupten, dass das wirklich Offener Unterricht ist. Vielmehr halte ich Frontalunterricht, an den sich freie Phasen anschließen. So werden alle mit der Aufgabe fertig und die schnelleren Schüler sind sinnvoll "beschäftigt"... Ich achte darauf, dass auch die langsameren Kinder nach einer Frontalphase einige Zeit frei arbeiten können.

Die Kinder arbeiten vor allem an Arbeitsheften. Sie dürften zwar auch eigene Rechenaufgaben erfinden, frei im Tagebuch schreiben oder sich ein Buch aus der Leseecke holen, aber das macht kaum ein Kind. Sie sind richtig heiß auf die Arbeitshefte, die sie in ihrem eigenen Tempo bearbeiten dürfen. Dass sie nicht drin arbeiten müssen, scheint der besondere Reiz zu sein ;-)

Ich öffne "mich" also gaaaaanz langsam in sehr kleinen Schritten, aber es gelingt mir immer besser... Ich wünsche mir mehr Offenheit im Unterricht, bin aber optimistisch, dass ich das mit zunehmender Erfahrung auch schaffe :-)


Wie offen arbeitest du (in deiner Zweiten?)? Würde mich freuen, wenn du Lust hättest, mir deinen "Alltag" zu beschreiben.

Liebe Grüße!

Thema: ... und wenn die Kinder noch nicht lesen und schreiben können?
Glühwürmchen

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09.10.2013 10:46 Forum: offener Unterricht

Hallo hochbekloppt,

danke für deine aufmunternden Worte smile

Ich glaube, gestern habe ich einen Anfang für offenen Unterricht gefunden. Meine Kinder waren in der letzten Schulstunde so unruhig (müde, weil wir schon so viel gearbeitet hatten), dass ich ganz spontan eine "offene Stunde" eingeschoben hab. Die Kinder durften aussuchen, ob sie mit der Anlauttabelle Wörter schreiben, im Zahlenheft die Ziffer des Tages weiterschreiben, auf dem Sofa faulenzen, ein Buch anschauen oder eines der Spiele aus dem Regal spielen wollten. Meine einzige Auflage war, dass es im Flüsterton laufen muss.

Und es hat so super geklappt Freude Ungefähr die Hälfte der Klasse hat wirklich gearbeitet, drei Kinder haben gekuschelt (war so süß), eine größere Gruppe miteinander Tischfußball gespielt (find ich ja für die Klassengemeinschaft auch wichtig) und die anderen Kinder Memory oder mit Bausteinen gespielt.
Ich hoffe, dass ich das nächste Woche wieder umsetze - dem Zeitdruck zum Trotz.

Ja, für die schwächeren Kinder hätte ich gern noch ne Kollegin mit im Klassenzimmer, wenigstens für eine Stunde am Tag. Gerade jetzt am Anfang, wenn viele mit dem Schreiben mit Anlauttabelle noch unsicher sind. Leider gibt es den Luxus für mich nicht. Doch denke ich, dass es beim Offenen Untericht vielleicht sogar leichter wird, sich um einzelne zu kümmern, wenn nicht alle gleichzeitig das gleiche machen und gleichzeitig Hilfe wollen...

Letztes Jahr hab ich die Erarbeitung der Schreibschriftbuchstaben frei gegeben. Nur hatten manche Kinder dann große Schwierigkeiten mit einzelnen Buchstaben, so dass ich die Druckbuchstaben jetzt immer frontal besprechen will, wenn auch nur kurz... Ich hab auch kein Buchstabenheft, sondern schreibe die nächsten Buchstaben immer vor.

Wie offen arbeitest du denn in deiner Zweiten jetzt? Nur einzelne Stunden oder ist der ganze Schultag offen gestaltet?

Ich freu mich über den Austausch mit dir!!

LG, Glühwürmchen

Thema: ... und wenn die Kinder noch nicht lesen und schreiben können?
Glühwürmchen

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03.10.2013 20:00 Forum: offener Unterricht

Hallo hochbekloppt!

Ja, die Rahmenbedingungen...

- 20 Kinder in einem Mini-Klassenzimmer

- bin jeden Tag im Schnitt vier Stunden in der Klasse (grundlegender Unterricht), habe die Klasse jeden Tag ab 8 Uhr

- Lehrwerke müsste ich nicht benutzen, habe aber zu meiner eigenen "Sicherheit" ein Mathebuch und eine Fibel und jeweils ein Arbeitsheft in M und D

- Verbindlichkeiten der Schule...? Hm, solange es läuft und sich keiner beschwert, glaub ich keine - neben dem Lehrplan. Eine Verbindlichkeit ist evtl., dass der Jahrgangsstufentest im Frühjahr gut ausfallen sollte...

- ich habe eine Kollegin, die in der Theorie aufgeschlossen ist, alle anderen stehen eher für lehrerzentrierten Frontalunterricht

- die Eltern wissen nichts, ich arbeite im Moment auch noch ganz "normal", weil ich das Gefühl habe, dass die Kinder gewisse Arbeitstechniken können sollten - und mir auch noch ein bisschen der Mut fehlt...
...und irgendwie vergeht ein Schultag so schnell und ich hab noch nicht alles durchgenommen, was meine Parallelkolleginnen schon längst besprochen haben (Ziffernlehrgang etc.), so dass ich einen gewissen Druck spüre, der mich abhält, die Kinder loszulassen... Echt schade, ich hoffe, ich krieg das noch hin!

Das liest sich sehr enttäuschend... Ich bin aber - gedanklich - noch ganz nah am Offenen Unterricht dran. Bräuchte mal nen "praktischen Anschubser" in Form einer Unterrichtshospitation. Mal sehen...

Warum fragst du das alles? Hast du Tipps für mich?

Liebe Grüße!
Glühwürmchen

Thema: ... und wenn die Kinder noch nicht lesen und schreiben können?
Glühwürmchen

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16.09.2013 21:00 Forum: offener Unterricht

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!

Das hilft mir wirklich weiter!

Dann "wurschtel" ich jetzt mal vor mich hin - und vielleicht (oder bestimmt ;-) ) kommen dann in den nächsten Wochen noch Fragen.

Liebe Grüße!

Thema: ... und wenn die Kinder noch nicht lesen und schreiben können?
Glühwürmchen

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15.09.2013 20:59 Forum: offener Unterricht

Hallo Jürgen,

danke für deine Anregungen! Teil 1 von Peschel hab ich schon, Teil 2 fehlt mir noch. Aber das ist ja auch der Praxisteil - denn will ich noch anschaffen.

Ich muss jetzt wirklich einfach nochmal ganz doof fragen: Was mache ich, wenn ein Schüler auf die Frage "Was hast du heute vor?" zur Antwort gibt "Ich will Lesen lernen!" ? Ich muss doch irgendwie Hilfen, Anregungen oder Materialien zur Verfügung stellen, oder nicht?!? Denke ich immer noch zu frontal?

Und: wenn ich dem Schüler dann z.B. die Anlauttabelle gebe, muss ich die doch erklären! Oder? Ich kann ich doch nicht einfach damit alleine lassen!?

Danke für den Tipp mit der Kinderuni. Da schau ich mich gleich mal um.

LG,
Glühwürmchen

Ach ja, der Film ist toll!!! Den hab ich mir auch schon gegönnt :-)

Thema: ... und wenn die Kinder noch nicht lesen und schreiben können?
Glühwürmchen

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14.09.2013 10:17 Forum: offener Unterricht

Vielen Dank für eure Antworten.

Letztes Schuljahr habe ich in meiner zweiten den Sachunterricht geöffnet und es hat super geklappt. So gut, dass ich es auf jeden Fall weitermache, sobald meine neuen Kinder lesen und schreiben können. Sachunterricht steht also :-)

Jetzt in meiner Ersten, die noch nicht lesen und schreiben und rechnen können und noch nicht wissen, wie Schule ist, frag ich mich, wie ich den Offenen Unterricht angehe. Wie mach ich das konkret in Mathe und Deutsch? Habt ihr ein paar Beispiele für mich?

LG, Glühwürmchen

Thema: ... und wenn die Kinder noch nicht lesen und schreiben können?
Glühwürmchen

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24.06.2013 19:00 Forum: offener Unterricht

Was ich mit "offen genug" meine:
Reicht schon eine Stunde offenes Arbeiten? Ist es nicht so: je offener desto erfolgreicher? Oder anders herum: offener Unterricht funktioniert nicht, wenn er nicht durchgängig praktiziert wird? Ich hoffe ihr versteht was ich meine...
LG, Glühwürmchen

Thema: ... und wenn die Kinder noch nicht lesen und schreiben können?
Glühwürmchen

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21.06.2013 14:48 Forum: offener Unterricht

Hallo hochbekloppt!

Vielen dank für deine Antwort!
Das klingt sooo einfach! Ich wage es! :-D Das mit den Arbeitsheften ist ja logisch! Hätt ich ja selber draufkommen können ;-)

In der ersten will ich viel mit offenen Aufgaben in Mathe und freiem schreiben in deutsch arbeiten. Ist das dann schon offen genug?

Liebe grüße, Glühwürmchen

(entschuldigt die Rechtschreibung, ich tippe grad am Handy...)

Thema: ... und wenn die Kinder noch nicht lesen und schreiben können?
Glühwürmchen

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Fragezeichen ... und wenn die Kinder noch nicht lesen und schreiben können? 16.06.2013 18:29 Forum: offener Unterricht

Hallo,

vor Kurzem bin ich auf das Thema "Offenen Unterricht" in Zusammenhang mit Falko Peschel aufmerksam geworden und habe nun das erste Peschel-Buch zum Offenen Unterricht zur Hälfte durch. Und plötzlich wird mir klar, warum ich zwar von den ganzen "neuen" Unterrichtsformen angetan war, aber bei der Umsetzung von "Wochenplan" und "Werkstattunterricht" doch nie ganz zufrieden war Augen rollen Nun habe ich zwei Fragen, die ihr mir vielleicht beantworten könnt:

Nächstes Jahr werde ich eine reine erste Klasse unterrichten. Wie beginne ich da mit dem offenen Unterricht? Einerseits ist es vielleicht leichter, weil die Kinder das freie Entscheiden ja vom Kiga kennen ("ich spiele was ich will"), andererseits können die wenigsten Erstklässler schon lesen und schreiben. Sich Infos aus Büchern holen ist da ja noch nicht möglich... Außerdem werde ich nicht komplett offen arbeiten dürfen (staatliche Schule), aber ich würde gerne nach wenigen gebundenen Phasen, die ich auf die Zeit nach acht und nach der Pause beschränken würde, die Kinder größtenteils offen arbeiten lassen wollen...

Und die zweite Frage: Wie beginne ich mit dem offenen Unterricht in meiner jetzigen Klasse (2.Jg.)? Ich kann ja schlecht sagen: "So jetzt erzählt mir jeder Mal, was er bis zur Pause arbeiten will!" und die Kinder "loslassen"? In meiner jetzigen Zweiten (die toll ist, aber nur Werkstatt und Wochenplan kennt) fallen mir auf Anhieb viiiiele Kinder ein, die nicht wüssten, was sie nun tun sollen, wenn ich sie "plötzlich" frei lasse. Klar, sie sind es ja gewohnt, dass ich die Aufgaben stelle. Wie mache ich das also, wenn ich meine Schüler in den nächsten Wochen bis Schuljahresende (noch sechs Wochen) wenigstens zum Offenen Unterricht hinführen will? (genau genommen, wären die nächsten Wochen mein "Übungsbereich". Die Klasse hat nächstes Schuljahr einen neuen Lehrer, der vermutlich ganz "normal" unterrichtet....)

Auch für grundsätzliche Tipps wäre ich dankbar! Lieben Dank!

Viele Grüße,
Glühwürmchen

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