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Thema: Offener Unterricht in Gymnasien?
Schigge

Antworten: 1
Hits: 7493

Offener Unterricht in Gymnasien? 29.08.2009 13:01 Forum: offener Unterricht

Hey miteinander!

Ich habe mir "Offener Unterricht. Idee - Realität - Perspektive" bereits zugelegt und verschlungen. Dennoch drängt sich bei mir eine Frage auf: Ist Peschels Konzept auch an den so genannte "höheren" Schulen (i.e. Gymnasien, etc.) möglich? (Peschel fokussiert logischerweise nur die Grundschule). Sind euch solche Schulen bekannt (im deutschsprachigen Raum)? Oder scheitern diese an der Schulbürokratie?

Eine weitere, zugegeben etwas eigenartige Frage: Ich bin aus Österreich und leider (wie wahrscheinlich auch in Deutschland) gibt es hier Probleme mit der Integration von Menschen deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Leider werden diese Menschen sofort in "Ghettos" eingebunkert (was eine sprachliche und soziale [u.a.] Integration noch zusätzlich erschwert). Nun habe ich eine sehr engagierte Lehrerin aus einem dieser so genannten Ghettos kennengelernt, die ebenfalls einen basisdemokratischen, offenen Unterricht praktiziert bzw. praktizieren möchte. Es muss vorerst gesagt werden, dass der Migrantenanteil in ihrer Arbeitsumgebung bei über 95% liegt. Sie erzählte mir, dass beim ersten Kreisgespräch sofort die Verwendung der deutschen Sprache abgeschafft wurde. Nach einigen Wochen hat sie diesen demokratischen Beschluss jedoch aufgehoben, da sie den SchülerInnen weder helfen noch bei Kreisgesprächen aktiv partizipieren konnte.
Ich weiß dies ist ein heikles Thema aber gibt es von euch diesbezüglich Erfahrungen und Lösungsmöglichkeiten?

LG,

Michael

P.S.: Die Seite und das Forum sind spitze!

Thema: Landesspezifische Unterschiede
Schigge

Antworten: 5
Hits: 10366

Landesspezifische Unterschiede 23.03.2009 11:03 Forum: Forum Reformpädagogik

Hallo!

Ich bin Lehramtsstudent aus dem, besonders von Müntefering geliebten smile, kleinen Örtchen namens Österreich und bin zur Zeit beschäftigt mit dem Verfassen meiner Diplomarbeit, die auch das Offene Lernen/Unterrichten fokussiert.
Ich befürworte solche reformpädagogische Ansätze wie die von Falko Peschel (möglicherweise weil man im erkonservativen Österreich davon relativ isoliert wird), dennoch stellen sich mir einige Fragen dazu:
Die Ideen Peschels finden sich zumeist auch in denen von Montessori und Freinet (vielleicht auch in denen Petersen, wenngleich auch nur sekundärer Natur). Was zeichnet demnach seinen Ansatz aus? Wie unterscheidet er sich wirklich?
Peschel meint, dass es in seinen Klassen (in denen OU noch nicht implementiert ist) einige Monate etwas "wuselig" ist: Ist dieses "Aussitzen" von dem er spricht in Deutschland möglich? In Österreich hätte man sofort Probleme mit DirektorInnen/ LehrerInnen/ "besorgten" Eltern.
In Österreich ist dem Lehrplan und dem Schulbuch ein besonders hoher Stellenwert zugeschrieben. Wenn diese Vorgaben nicht eingehalten werden, folgen darauf Probleme. Die Freiheit des Kindes wird sich wohl kaum an diese Vorgaben halten, demnach stellt sich mir die Frage, wie man dies auf bürokratischem Wege rechtfertigen kann? Sind dies ausschließlich freie Alternativschulen mit anderen Bedingungen oder ließe sich dies auch in Realschulen realisieren?

MfG,

Michael

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